Beim Magenband wird ein verstellbarer Silikonring um den oberen Teil des Magens gelegt. Dadurch entsteht ein kleiner Vormagen mit einem Fassungsvermögen von ca. 20–30 ml. Feste Nahrung füllt diesen Vormagen schnell, sodass ein frühzeitiges Sättigungsgefühl eintritt. Der gesamte Magen-Darm-Trakt bleibt dabei unverändert erhalten.
Das Band ist über einen Schlauch mit einer Portkammer verbunden, die unter der Haut implantiert wird. Über diese Portkammer kann der Arzt das Band jederzeit enger oder weiter stellen – ganz ohne erneute Operation. So lässt sich die Engstelle individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Das Magenband eignet sich für Patienten mit einem BMI über 40, bei denen konservative Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben. Es ist weniger geeignet für Patienten, deren Übergewicht hauptsächlich durch den Konsum von hochkalorischen Getränken oder Süßigkeiten verursacht wird – diese passieren die Engstelle ungehindert.
Patienten verlieren durchschnittlich 40–55% ihres Übergewichts. Das Magenband zeigt gute Langzeitergebnisse, erfordert aber eine konsequente Umstellung der Essgewohnheiten und regelmäßige Nachsorge.
Tipp: Ausführliche Informationen zum Magenband finden Sie auch auf unserem Partnerportal mein-magenband.de.
Die Klinik meldet sich bei Ihnen.
Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich von einer zertifizierten Klinik beraten.
Jetzt kostenlose Beratung anfragen →