Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch die Magenbypass-Operation Risiken. In erfahrenen Adipositas-Zentren liegt die Rate schwerwiegender Komplikationen jedoch niedrig. Hier geben wir Ihnen einen ehrlichen Überblick.
In den ersten Tagen und Wochen nach der OP können folgende Komplikationen auftreten: Nachblutungen an den Nahtstellen, Infektionen der Wunden, Thrombosen oder Lungenembolien (durch Blutverdünnung und Frühmobilisation wird das Risiko minimiert) sowie – selten – undichte Nähte (Anastomoseninsuffizienz), die eine erneute Operation erfordern können.
Langfristig sind vor allem zu beachten: Vitaminmangel (insb. B12, Eisen, Calcium, Vitamin D) – daher ist eine lebenslange Supplementierung nötig. Das Dumping-Syndrom tritt bei zu schnellem Essen oder zuckerhaltiger Nahrung auf und äußert sich durch Übelkeit, Schweißausbrüche und Kreislaufprobleme. In seltenen Fällen können sich innere Hernien oder Verengungen an den Verbindungsstellen (Stenosen) bilden.
Das Komplikationsrisiko lässt sich deutlich senken durch die Wahl eines erfahrenen Adipositas-Zentrums, die konsequente Einhaltung der Ernährungsempfehlungen, regelmäßige Nachsorgetermine und Laborkontrollen sowie die tägliche Einnahme der verordneten Vitaminpräparate. Im Klinikum Forchheim werden Sie während des gesamten Prozesses professionell begleitet.
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