Ablauf der Magenbypass - Operation

Bei der Magenbypass-Operation handelt es sich um einen technisch sehr anspruchsvollen Eingriff, da der gesamte Verdauungsapparat verändert wird. Die Operation wird von erfahrenen Ärzten unter Vollnarkose durchgeführt. Mit Hilfe laparoskopischer Chirurgie (Schlüsselloch-Technik) entstehen lediglich ganz kleine Narben.

Phase 1: Während der Magenbypass-Operation wird der Magen dicht hinter dem Mageneingang zerschnitten. Am Ende der Speiseröhre bleibt lediglich der so genannte Restmagen, der nur noch ein Volumen von 15-20 ml hat.

PHase 2: Der viel größere Rest des Magens und der sich daran anschließende Dünndarm, in den die Verdauungssäfte der Bauchspeichekldrüse und der Galle münden wird ca. 50 cm hinter dem Zwölffingerdarm aufgetrennt. Es bildet sich der so genannte biliopankreatischer Schenkel.

Phase 3: Das offene Ende des Restmagens wird nun mit dem restlichen Dünndarm verbunden. So bildet sich der so genannte alimentärere Schenkel oder Verdauungsschenkel, der Weg, den die Nahrung in Zukunft nimmt. Durch den Eingriff wird die Strecke zwar verkürzt, bleibt aber sonst ungestört.
Am Ende wird der Verdauungsschenkel ca. einen Meter hinter der neuen Verbindungsstelle zwischen Magen und Dünndarm wieder seitlich angenäht. Dadurch, dass nun die Verdauungssäfte deutlich später erst in den Darm fließen und mit dem Nahrungsbrei in Kontakt kommen, wird die Fettverdauung um ca. 40-50 % gemindert.

Die Dauer der Magenbypass-Operation liegt zwischen 1,5 und 3,0 Stunden.
Der Krankenhausaufenthalt beläuft sich, je nach Patient und Heilungsverlauf, auf 7 bis 10 Tage.
 

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